Als sich auf anderen Systemen, aber auch auf dem ST, langsam das Konzept einer „Online-Hilfe“, also einer jederzeit aufrufbaren Hilsfunktion für das Programm durchsetzte, wetteiferten zunächst 1st Guide und ST-Guide um die Gunst der Entwickler, schließlich setzte sich ST-Guide von Holger Weets durch. Bevor sich das World Wide Web als Informationsquelle durchsetzte, gab es nicht nur Programmhilfen, sondern auch Magazine, Bücher und Geschichten als HYP-Datei. Für eben diese Dateien existiert ein modernerer Viewer, den Thorsten Otto auch als Web-Version umgesetzt hat. Der Web Service kann mit einem hochgeladenen Hypertext, einem Link oder einem der bereits vorhandenen Hypertexte gestartet werden. Wer sonst hauptsächlich Texte im Web konsumiert, wird von der HYP-Darstellung irritiert sein. Diese erfolgt ausschließlich mit Schriftarten in fester Breite. Es wird also nicht die Breite des Browserfensters ausgenutzt. Dies liegt aber in der Konzeption des HYP-Formats begründet und hat nichts mit dem Web Service zu tun.
HYP View Web Service
