Wer sagt, es gäbe keine Mac-Clones mehr? Streng genommen ist es auch kein Macintosh-Clone, den das Unternehmen CoreComputers herstellt. Die Amerikaner kaufen originale G4-Boards von Apple aus Rückrufaktionen und Händlerreklamationen auf, um diese in eigenen Lösungen anzubieten. Ergebnis sind der CoreCrib und die CoreBox. Ersteres bezeichnet ein bereits erhältliches Modell in einem Standard-Tower-Gehäuse, zweiteres ist eine schicke Desktop-Variante in einem exklusiven Pizzabox-Gehäuse, die noch nicht erhältlich ist. Die Preise starten bei US-Dollar 379.-- (keine CPU) und gehen hoch zu zu US-Dollar 1349.-- (Dual G4/1200 MHz).
Auf dem PowerPC-Rechner lassen sich verschiedene Betriebssysteme installieren, unter anderem Mac OS, Mac OS X, Linux, Unix und BSD. Mittels den Apple-Betriebssystemen lässt sich so auch ein Wirtsystem für den Betrieb von MagiCMac nutzen, auch die Atari-VM ARAnyM sollte installierbar sein. Da sich die vor einiger Zeit von falkemedia vertriebene Umax-Mac-Clones mit vorinstalliertem MagiCMac größter Beliebtheit erfreuten, eine interessante, neue Variante für MagiC-Benutzer. (tr)
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